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Regulierung

Philippinen: Regulierer ordnet Prüfung von Kunden mit mehr als 100 SIM-Karten an

Die philippinische Telekommunikationsbehörde NTC hat Mobilfunkbetreiber angewiesen, SIM-Karten, die in ungewöhnlich großer Zahl auf eine Person registriert sind, strenger zu prüfen.

Die philippinische Telekommunikationsbehörde National Telecommunications Commission (NTC) hat die Mobilfunkbetreiber angewiesen, SIM-Karten, die in ungewöhnlich großer Zahl auf eine einzelne Person registriert sind, nachträglich strenger zu prüfen. Die Meldung stammt vom 29. Oktober 2026.

Was die Anordnung umfasst

  • Im Fokus stehen Konten mit mehr als 100 SIM-Karten auf einen Namen.
  • Die Betreiber haben 15 Tage ab Erhalt der Anordnung Zeit, Know-your-client-Prüfungen (KYC) für diese Gruppe durchzuführen. Sie sollen klären, ob die registrierten Nutzer weiterhin alle SIM-Karten besitzen und kontrollieren und sie rechtmäßig nutzen.
  • SIM-Karten, bei denen dies nicht belegt werden kann, sollen deaktiviert werden. Nach Angaben der NTC ist diese Deaktivierung endgültig, sofern die Person nicht mit Ausweisdokumenten nachweisen kann, dass die SIM-Karte auf sie persönlich registriert ist.
  • Als Gründe nennt die NTC Betrugsmaschen, SMS-Blaster und Finanzbetrug. Das SIM-Registrierungsgesetz setzt laut NTC keine Obergrenze für die Zahl der SIM-Karten, die eine Person registrieren darf.

Für Nutzer von SIM-basierten und virtuellen Nummerndiensten heißt das: Nummern sollten auf den eigenen Namen registriert sein, weil nicht registrierte oder weitergegebene SIM-Karten abgeschaltet werden können.

Quellen

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